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Zweckverband zur Wasserversorgung
der
Magnusgruppe



Der Zweckverband zur Wasserversorgung der Magnusgruppe
informiert alle Wasserabnehmer:

Zur Entfernung von Ablagerungen in den Wasserrohren wird eine Rohrnetzspülung wie folgt durchgeführt:

  • am Donnerstag, den 01.09.2016 in Kühbach
  • am Freitag, den 02.09.2016 in Kühbach
  • am Samstag, den 03.09.2016 in Kühbach
  • am Dienstag, den 06.09.2016 in Winden, Stockensau u. Rapperzell
  • am Mittwoch, den 07.09.2016 in Rapperzell, Ober-, Unterschönbach und Mangelsdorf

  • Die Spülung erfolgt zeitlich begrenzt in festgelegten Leitungsabschnitten. Den genauen Zeitpunkt, an dem die jeweiligen Versorgungsabschnitte gespült werden, teilten die Wasserwerke bereits per Wurfzettel in den Briefkästen mit. Rohrnetzspülungen werden regelmäßig durchgeführt und sind vorbeugende Maßnahmen zur Sicherung der hohen Qualität des Trinkwassers. Die natürlichen und für die Gesundheit unbedenklichen Wasserinhaltsstoffe wie Eisen und Mangan lagern sich über die Jahre in den Rohrleitungen ab. Diese werden nun entfernt, um das Rohrnetz zu erhalten und unkontrollierten Trübungen des Trinkwassers vorzubeugen. Die Wasserhähne müssen geschlossen bleiben, da sonst gelöste Ablagerungsteilchen beziehungsweise Luft in die Hausinstallation gelangen können.


    Information zur Änderung der Trinkwassergebühr

    Sehr geehrter Kunde unseres Wasserwerkes!

    2013 feierte die Magnusgruppe ihr 50-jähriges Bestehen, eine lange Zeit. Nicht nur die Brunnen, sondern auch die Gebäude und die technischen Anlagen sind in die Jahre gekommen. Um die hohe Qualität unseres Trinkwassers auch künftig zu sichern, haben wir in den letzen Jahren zwei neue leistungsfähige Tiefbrunnen errichtet. Im gleichen Zeitraum ließen wir uns nach bestimmten Sicherheits- und Qualitätsmerkmalen überprüfen und zertifizieren.

    Das Ergebnis: Die Magnusgruppe ist ein Best Practice-Unternehmen. Das heißt, wir gehören zu
    den besten Wasserversorgern Bayerns. Dieses herausragende Merkmal wollen wir auch erhalten.
    Um die richtigen Schritte in die Wege zu leiten, haben wir von verschiedenen Fach- und
    Ingenieurbüros eine Studie zur Ertüchtigung der Wasserversorgungsanlagen ausarbeiten lassen.
    Um den hohen und gestiegenen Anforderungen auch künftig gerecht zu werden, vor allem
    unseren Energieverbrauch effizienter zu gestalten, ist es nicht nur erforderlich in eine moderne,
    leistungsfähigere Steuerungs-und Technikanlage, sondern auch in die Gebäude zu investieren.
    Dies bedarf einem Finanzaufwand von mehreren Millionen Euro. Da wir aus steuerrechtlichen
    Gründen kein Eigenkapital bilden können, muss diese Investition über die Wassergebühren
    finanziert werden. Was uns entgegen kommt, sind die derzeit günstigen Zinsen auf dem
    Kapitalmarkt.

    Die Magnusgruppe hat deshalb den Bayerischen kommunalen Prüfungsverband mit der
    Kalkulation der Wassergebühren beauftragt. Die Wassergebühren sind nun für den Zeitraum von
    2016 – einschl. 2019 wie folgt festgelegt:

           Wassergebühr: 1,10 €/m³ - bisher 0,95 €/m³
           Grundgebühr: 36,00 € - bisher 18,00 €

    Mit diesen Maßnahmen wollen wir Sie auch künftig mit qualitativ hochwertigem Trinkwasser,
    unserem Lebensmittel Nr. 1, versorgen. Wir hoffen auf Ihr Verständnis und danken Ihnen für das
    bisher entgegengebrachte Vertrauen.


    Rupert Reitberger
    Verbandsvorsitzender



    Die Magnusgruppe ein Best Practice Unternehmen

    Fünfzig Jahre ist er alt, der Zweckverband zur Wasserversorgung der Magnusgruppe. Im Beisein vieler Behördenvertreter, Verbundpartner, Wassergäste, Verbandsräten, Gründerväter und des Verwaltungs- und technischen Personals, ließ Verbandsvorsitzender Rupert Reitberger anlässlich dieses Festaktes am Freitag, den 27. September 2013 die Geschichte dieses Zweckverbandes Revue passieren. Dabei würdigte er in seinem Vortrag die Entwicklung dieses Zweckverbandes und stellte besonders die Bemühungen heraus, Trinkwasserqualität und Effizienz zu gewährleisten, aber auch den Anforderungen des Umweltschutzes gerecht zu werden. Höhepunkt dieser Jubiläumsveranstaltung was sicher die Überreichung der Urkunde zur erfolgreichen Teilnahme „Technisches Sicherheitsmanagements“ (TSM) durch DVGW-Geschäftsführer Jörn-Helge Möller von der Landesgruppe Bayern, der sich der ZV unterzog. Bei dieser Zertifizierung war auch das Betriebs- und Organisationshandbuch enthalten.

    Nun hat es die Magnusgruppe schwarz auf weiß: Dieses Wasserversorgungsunternehmen gehört zu den Besten in Bayern. Stand im Abschlussbericht zum bayernweiten Benchmark EffWB 2006 noch die Anmerkung: „Sollte der Zweckverband wie anvisiert im Wirtschaftsjahr 2006 erfolgreich am Betriebs- und Organisationshandbuch-Projekt teilnehmen und unterstellt man weiterhin eine konstante Entwicklung der ermittelten Kennzahlen, so ist der ZV auf dem Weg zu einem Best Practice Unternehmen.“ Somit hat die Magnusgruppe nun diesen Status erreicht. Doch damit gaben sich die Wasserfachleute der Magnusgruppe nicht zufrieden. Nahezu gleichzeitig mit dem Benchmark-Projekt unterzog sich die Magnusgruppe den Kriterien des „Wittelsbacher Land-Qualitätssiegels“ erstmals 2005. Eine Reihe der Erfüllungsparameter waren deckungsgleich mit denen der Benchmark-Anforderungen. 2010/2011 unterzog sich der ZV dem regionalen ÖKOPROFIT Kooperationsprojekt A³ bei dem sich hinsichtlich des betrieblichen Umweltschutzes und der Einsparung von Energiekosten neue Handlungsfelder auftaten. Kurzfristig anzugehende Maßnahmen zu den ökologischen und ökonomischen Zielsetzungen sind erledigt, langfristig anzugehende Erfolge sind derzeit in der Umsetzungsplanung. Weitsicht bewiesen zwei Wasserversorger und kooperieren seit 2006: Sowohl das Wasserwerk der Magnusgruppe, als auch das der Stadt Aichach betreiben gemeinsam ihre Versorgungseinrichtungen und erzielen erstaunliche Synergieeffekte.

    Aufgrund seiner Versorgungssicherheit in Verbindung mit der technischen Ausstattung, aber auch den fachlich gut ausgebildeten Mitarbeitern im technischen Bereich, sieht sich dieses Versorgungsunternehmen auch in der Pflicht, über die sechs Verbundleitungen zu den umliegenden Nachbarwasserwerken, diese in Notfällen mit zu versorgen. Diese Tatsache bringt nun die Magnusgruppe selbst in eigene Versorgungsnöte. Eine in Auftrag gegebene Machbarkeitsstudie zeigt auf, dass sowohl in den Steuerungsinstrumenten, als auch bei den Kapazitätserweiterungen umfangreiche und kostenträchtige Investitionen nötig sind.

    Aus berufenem Munde würdigten einige Ehrengäste anlässlich des fünfzigjährigen Bestehens dieses Versorgungsunternehmens, besonders das weitsichtige und innovative Handeln der Magnusgruppe. Landrat Christian Knauer stellte fest, dass dieser ZV rund 1 Million cbm bestes Trinkwasser pro Jahr fördert. Jeder 10. Liter dieses kostbaren Lebensmittels liefert die Magnusgruppe und versorgt so ca. 12 % der Landkreisbevölkerung. Dieser Zweckverband ist auch ein verlässlicher und vertrauensvoller Zuarbeiter der Wasserrechtsabteilung des Landratsamtes, so der Landkreischef. „Wasser ist kein Handelsgut, sondern ein wertvolles Lebensmittel.“ Damit ging der Leiter des Wasserwirtschaftsamtes Donauwörth, Ralph Neumeier auf die Bestrebungen der EU ein, die Wasserversorgungen zu liberalisieren. Die Vorgehensweise der Magnusgruppe sei richtig, weil sie damit beweist, dass die kommunalen Versorger die Qualität des Trinkwassers sicherstellen.



    Kooperation zwischen Zweckverband Magnusgruppe und Stadt Aichach

    Der Zweckverband Magnusgruppe und die Stadt Aichach kooperieren seit 01.02.2006 im Bereich der technischen Betriebsführung und teilweise im Bereich der Verwaltung ihrer öffentlichen Wasserversorgung, soweit es sich um Aufgaben der Magnusgruppe bzw. der Stadt handelt.

    Hauptziel dieser Kooperation ist die Verbesserung der Wirtschaftlichkeit und der Effizienz der technischen Abteilungen beider Wasserversorger und damit die langfristige Erhaltung der Selbständigkeit unter kommunaler Trägerschaft. Die Ergänzung der Kompetenzen der Mitarbeiter soll die Qualität der Arbeiten und das Qualitätsmanagement insgesamt anheben. Eine gemeinsame Rufbereitschaft erhöht die Sicherheit und Nachhaltigkeit der Wasserversorgungsanlagen.


    Trinkwasser - ein Qualitätsprodukt

    Trinkwasser können Sie zu jeder Tages- und Nachtzeit nutzen: in hervorragender Qualität, in beliebiger Menge, überall in Deutschland. Für uns alle bedeutet das Lebensqualität, die in anderen Ländern nicht selbstverständlich ist. Die Trinkwasserversorgung in Deutschland hat im internationalen Vergleich einen Spitzenstandard.

    Trinkwasser können Sie ein Leben lang unbedenklich genießen. Dafür sorgen die deutschen Wasserversorgungsunternehmer. Grundlage der hervorragenden Trinkwasserqualität ist die Trinkwasserverordnung mit ihren strengen Grenz- und Vorsorgewerten. Die Wasserversorgungsunternehmen gewährleisten die Einhaltung der Grenzwerte und die hohe Qualität des Trinkwassers. Dies wird durch die Gesundheitsbehörden überwacht, denn Trinkwasser ist das wichtigste Lebensmittel für den Menschen.

    Trinkwasser enthält viele für den menschlichen Organismus lebenswichtige Spurenelemente und Mineralstoffe wie Calcium und Magnesium. Eine ausreichende Calciumversorgung ist beispielweise wichtig für die Knochenfestigkeit und die Widerstandsfähigkeit der Zähne. Kinder haben einen besornders hohen Calciumbedarf. Ein „hartes“ und damit calciumreiches Wasser hilft gegen eine mögliche Calcium-Unterversorgung.






     Zweckverband zur Wasserversorgung der Magnusgruppe, 2016